Destino: Zweitlektorat

Einmal ist „Destino – Die Träumerin“ nun schon korrigiert und überarbeitet, jetzt ist die zweite und letzte Runde an der Reihe. Ich habe mir das ganze Buch einmal audrucken lassen. Dann kann ich es / ein paar Kapitel jetzt immer überall hin mitnehmen. Und es ist bei Weitem nicht so anstrengend, mehrere Stunden am Tag auf Papier zu starren als auf den Bildschirm …

Damit ich auf alle Korrektur-Notfälle vorbereitet bin, habe ich mir … ein paar … Dinge zusammengesucht. Naja, alle werde ich wohl nicht immer dabei haben. Mal abwarten, was davon wirklich nützlich ist. Nachfolgend ein paar Fotos.

Ich sag einfach mal …

Herzlich willkommen in meiner nächsten Zeit!! :)

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Geschafft

Ich bin fertig! Zumindest mit dem ersten Teil des Lektorats. Die erste Hälfte meines Buches wurde einmal im Lektorat durchgegangen und jetzt auch einmal von mir. Acht Tage habe ich von morgens bis abends dran gearbeitet. Ziemlich anstrengend, aber dafür sind jetzt Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler draußen und der Inhalt an manchen Stellen (hoffentlich) schlüssiger. Meine Lektorin hatte mir da einiges angemerkt, aber das ist ja nur gut. Bisher bin ich sehr zufrieden damit, wie so ein Lektorat abläuft! Und es macht ja auch Spaß :) Die Anmerkungen habe ich jetzt versucht habe so gut wie möglich umzusetzen, damit wir alle am Ende ein schönes Buch in den Händen halten können.

In der nächsten Zeit werde ich dann in kleineren Teilen den Rest meines Buches lektoriert zurückbekommen und alles durchgehen. Dann muss alles noch einmal komplett angeschaut werden und erst danach kann die weitere Arbeit beginnen (Satz, Cover etc). Es wird also leider noch ein wenig dauern. Aber je mehr Zeit man investiert, desto besser kann es doch eigentlich nur werden, oder? :)

Ich glaube, mein Laptop wird nur heil froh sein, wenn das alles vorbei ist. In den letzten Tagen hat er sich ein wenig was gefallen lassen. Da wurde er doch tatsächlich mit Zetteln beklebt! Naja, zumindest war es hilfreich. Dinge, die ich im Lauf des Buches einbringen muss kleben oben am Bildschirmrand, ein Zeitplan steht auf den geben Notizzetteln links und etwas, das mir beim Lesen aufgefallen ist, ich aber nie eingebracht hatte. Grüne Zettel rechts mit Fragen, die spezielle Kapitel oder Abschnitte betreffen. Immer, wenn einer von denen abgearbeitet war, wurde er mit einem Smiley überklebt. Und dann auf dem Bildschirm selbst zu sehen: Das Dokument mit dem Mauskript, eine Kapitelübersicht und das Thesaurus, das mich treu mit Synonymen versorgt hat.

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So, aber jetzt muss ich mich endlich um ein paar Schularbeiten kümmern: Ein Buch und die letzten 3 Kapitel eines anderen lesen (wer denkt sich soetwas aus?). Und Bilder malen. Das sollte nicht so schwierig sein, dauert braucht aber leider auch seine Zeit.

Aber erst einmal: Ein schönes Osterwochenende euch allen!!

Geschichten brauchen …

Ich habe mehr als 20 Kurzgeschichten geschrieben und viele Kapitel, die für mich auch teilweise wie kleine einzelne Geschichten sind. Nach einiger Zeit des Schreibens fallen einem ein paar Dinge auf (zumindest mir), die eine Geschichte braucht. Drei möchte ich euch heute vorstellen. Außerdem habe ich den Beginn einer meiner Kurzgeschichten eingefügt.

Das, was eine Geschichte dringend braucht, ist Zeit.
In der Regel benötigt man recht lange, um die Handlung oder die Figuren einer Geschichte zu erstellen. Manchmal überrascht sie einen aber auch gerne und dann muss das Schreiben ganz schnell gehen. Oder zumindest das Aufschreiben der Gedanken. Wenn die Geschichte beendet zu sein scheint, ist es ganz klug, sie noch einmal überzulesen und dann für ein paar Wochen (oder länger) so wenig wie möglich zu beachten. Man sollte Abstand von ihr nehmen, denn dann hat man neue Ideen, die Handlung und die Figuren hatten Zeit, sich selbstständig weiterzuentwickeln und die Überarbeitung gelingt viel besser.
Viel Zeit nehme ich mir momentan für eine Geschichte, die ich gerne bei einem Schreibwettbewerb des Buchjournals zum Thema „Verwandlung“ einreichen würde. Sie baut auf Ideen von „Destino – Die Träumerin“ auf und handelt von einem Mann, der zum sogenannten „Schreiber“ wird. Die Idee überfiel mich eines Abends. Innerhalb von einer Stunde habe ich sie aufgeschrieben gehabt. Nun ist sie etwas mehr als 3 Seiten lang und wartet seit bald zwei Monaten darauf, dass ich sie überarbeite, um sie dann einschicken zu können. So lange zu warten hat sich für mich schon häufig als gut erwiesen. Ich bin schon gespannt, mit welchen anderen Augen ich meine Geschichte in ein oder zwei Wochen sehen werde.

Was Geschichten noch brauchen, ist ein Ereignis, eine Vorstellung oder eine Fantasie, damit man überhaupt beginnen kann, sie aufzuschreiben und auch, damit man sie weiterentwickeln kann. Nach der Zeit, die ich eine Geschichte beiseite gelegt habe, rufe ich mir die Handlung zurück in Erinnerung – nur die groben Ereignisse. Und dann frage ich mich, was wie geschehen ist. Was wie vielleicht noch hätte geschehen können.
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FrageWochen – Rede und Antwort

Frage Wochen Rede und Antwort

Seit dem 25. April habe ich eure Fragen und all das, was ihr mir einmal mitteilen wolltet, gesammelt.
Nun stehe ich euch Rede und Antwort.

Tom:

„Destino“ klingt so nach „männlich“ und „Die Träumerin“ nach weiblich. Ich rätsele schon, was das bedeuten mag. In anderen Kulturen ist die Endung „o“ aber eher weiblich. Angeblich ist das im Japanischen so. Was sagst Du dazu?

Mit der japanischen Sprache kenne ich mich nicht aus. Ich würde nicht einmal die Schriftzeichen für „Hallo“ erkennen. Mit dem Wort hat es folgendes auf sich:
Ich muss gestehen, dass ich selbst schon nicht mehr weiß, was „Destino“ bedeutet / bedeuten sollte. Das war der allererste Titel für die allerersten Kritzeleien. Ein Wort, das ich mir mal irgendwann aus vergessenen Gründen rausgepickt hatte.
Wenn man Google fragt, wird einem gesagt, dass es Spanisch, Italienisch oder eine ähnliche Sprache ist und „Schicksal“ bedeutet. Nun hat meine Geschichte allerdings herzlich wenig mit Schicksal zu tun. Ob ich anfangs dieses Wort genau deshalb gefunden habe, wäre möglich, denn ich wusste ja selbst nicht, wohin mich die Geschichte führt. So gesehen könnte es Schicksal sein. Oder eventuell hatte ich auch die Idee, das Schicksal etwas zentral zu stellen. Das kann ich heute wirklich nicht mehr sagen.
In der Familie haben wir uns geeinigt, dass wir immer, wenn jemand fragt, sagen, dass es vom englischen  Wort „destination“ (zu Deutsch „Ziel)“ kommt. Einerseits ist das Ziel der Hauptperson Jamara, Träumerin zu bleiben, andererseits den Tyrannen Sakull zu besiegen. Und nebenbei noch so einiges mehr. Also würde das ganz gut passen.
„Destination“ ist ein recht langes und umständliches Wort. Die „Verschönerung“ und Verkürzung könnte also „Destino“ sein. Deswegen (offiziell) der Titel.

Das dazu, wenn ich ganz ehrlich bin.


Anonym:

Wenn du schreibst, kennst du bestimmt auch Schreibblockaden. Also wenn einem partout nicht einfallen will, wie man die Geschichte fortsetzen soll oder man Ideen hat, die aber nicht zu Papier bringen kann. So etwas soll es ja oft geben. Wie war das für dich? Hattest du das überhaupt? Wie bist du damit umgegangen?

Hi! Ja, ich kenne das und es kam vor allem bei meinem Buch häufiger mal vor, dass ich nicht voran kam. Dann lag die ganze Geschichte oftmals auch für einen Monat oder zumindest für mehrere Wochen brach. Aber irgendwann habe ich mir einfach gesagt: So kann das nicht weitergehen, das ist ja schrecklich! Und habe mich dann an meinen Schreibtisch gesetzt und versucht, doch wenigstens eine Seite zusammenzubekommen. Und irgendwann löste sich das ganze wieder. Ich weiß nicht, wie lange so etwas bleibt, aber ich denke, man wird sehr schnell faul und sagt sich: morgen schreibe ich weiter. Und am nächsten Tag ist wieder dasselbe. Zumindest ich muss mich voranstubsten, dann geht es nach ein paar Tagen wieder. Bei Kurzgeschichten aber kenne ich das gar nicht. Die schreibe ich oftmals schnell zusammen und überarbeite sie dann noch einmal ein paar Wochen später. Es braucht einfach ein wenig Abstand von der Geschichte, um ihr gebührend kritisch gegenüber treten zu können.


Anonym:

Es dauert ja noch, bis dein Buch erscheint. Schreibst du in der Zwischenzeit an einem neuen oder sogar an einer Fortsetzung von „Destino – Die Träumerin“?

Schreiben tue ich sehr häufig. Ich sammle auch Ideen für eine Fortsetzung und habe schon ein paar Seiten geschrieben, denn es gibt ein Ende, an das man anknüpfen kann. Ob es am Schluss gut wird und wie lange ich brauche kann ich nicht sagen. Auch die Handlung behalte ich für mich. Nicht, dass ich zuviel verspreche. Mit dem Schreiben aufhören werde ich aber auf keinen Fall, nur weil bereits etwas von mir erschienen sein sollte!


Anonym:

Mit deinen Vorbestellungen sieht es ja schon recht gut aus. Zumindest die Hälfte hast du ja bald zusammen. Ehrlich gesagt dauert es ja doch schon recht lange. Bist du nicht ungeduldig? Glaubst du, du schaffst es, bis zum Ende der Frist auf 150 zu kommen?

Nein, ungeduldig bin ich nicht. Natürlich fiebere ich jede Woche dem Montag entgegen, an dem ich beim Verlag nachfragen kann und würde auch mal ganz gerne mit Bestellformularen um mich werfen, damit sie ein paar Leute aufheben und eventuell unterschreiben. Als Ungeduld würde ich es allerdings nicht bezeichnen.
Eine Frist gibt es offiziell nicht. Der Verlag lässt mir so viel Zeit wie ich brauche. Aber natürlich gelangt man irgendwann an den Punk, an dem man sich fragen muss, ob es noch einen Sinn hat. Mit der zweiten Lesung, die jetzt ansteht und weiteren, nach denen ich frage und Beiträgen, die es über mich gibt, bin ich aber sehr zuversichtlich, dass ich es schaffen werde, bevor die Frage nach dem Sinn weiteren Wartens auskommt.


Anonym:

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir dann wünschen?

Ich sehe das immer so: Das was ich brauche, habe ich bereits. Mir geht es gut. Zumindest bin ich glücklich. Momentan kann ich mir eine Sache, von der ich lange Zeit gedacht habe, dass das total toll wäre, erfüllen. Dank ganz vielen Menschen, die mein Buch vorbestellen. Eines Tages wird es zwischen vielen anderen in meinem Regal stehen. Das ist im Moment das Größte. Was ich mir sonst wünschen würde, ist eine Tafel Mousse-Au-Chocolat-Schokolade. Die ist einfach super. Und damit ist mein einer Wunsch auch schon weg ;)


Lena:

Du lebst wohl gerade meinen Traum.
Ich würde auch gerne etwas aus meinen (Kurz-) Geschichten etwas machen. Ich schreibe momentan auf einer Online-Plattform, aber richtig veröffentlichen??
Ich finde das jedenfalls voll cool!
Viel Gelingen bei deinem Buch (und bei den hoffentlich folgenden) :)

Du kannst dich auch bei Verlagen bewerben und eine Kurzgeschichten-Sammlung (Anthologie) veröffentlichen :)
Zumindest probieren schadet ja nicht. Aber ich glaube, man braucht schon recht viele Seiten. Ansonsten wäre das Buch ja ziemlich dünn und dann ist die Frage, ob das ein Verlag macht (wohl eher kleinere). Generell kann man davon ausgehen, dass sich so eine Seite fast verdoppelt, wenn es als Buch gedruckt wird.
Dankeschön für die Wünsche :)
Und dir auch viel gelingen, schreibe auf jeden Fall!! Und vielleicht bekommst du ja auch mal die Idee für ein Buch und bringst es zu Ende, findest einen Verlag und dann lebst du deinen Traum selbst!!


 Anonym:

In dem Video-Interview hast du gesagt, du hättest niemals versucht, dein Buch auf einer Schreibmaschine zu schreiben. Andere Autoren haben es ja damals durchaus getan. Was ist die größte Abschreckung daran? Denkst du, du hättest es eventuell doch getan, hättest du keine Computer gekannt?

Wahrscheinlich hätte ich wirklich nur kurze Texte darauf verfasst. Ich weiß noch, wie mir mal erzählt wurde, dass sich jemand eine Schreibmaschine gewünscht hat und als die Person sie dann bekam, sollte sie einen einseitigen Dankesbrief an den Schenker verfassen. Es soll nicht einfach gewesen sein. Von daher denke ich wirklich, dass ich eher zu Papier und Stift gegriffen hätte. Aber beides ist schwer zu korrigieren und dauert sehr lange. Eine so lange Geschichte zu verfassen, wie sie in meinem Buch steckt, wäre schwer gewesen. Und ich denke, es hätte die Faulheit gesiegt.


Anonym:

Wie hast du deinen Verlag gefunden und warum hast du ihn genommen und keinen anderen?

Ich habe zu erst geguckt, was für Verlage sich in meinem Bücherregal finden. Das waren allerdings alles die großen. Bei denen habe ich es gar nicht erst versucht. Sicherlich hätte ich das tun können, aber ich bin auf den Papierfresserchen-Verlag gestoßen und der hat sehr nett und persönlich gewirkt. Außerdem schien er mir viel Erfahrung zu haben, auch mit Kindern und Jugendlichen, die veröffentlichen möchten. Da habe ich es erst einmal dort versucht und wurde gleich angenommen. Auf ihn gestoßen bin ich zufällig im Internet. Eigentlich hatte ich nach einem Schreibwettbewerb gesucht.


Anonym:

Sag mal, wie bist du auf den Namen „Träumer“ für eine Gabe gekommen? Mit Träumen verbindet man ja etwas Schönes. Oder manchmal auch Schreckliches. Aber zwischen Welten reisen zu können ist nur eine Sache, die man in Träumen tun kann. Warum also gerade das?

Das ist eine gute Frage. Die Bezeichnung „Träumer“ stand ganz am Anfang. Irgendwie war sie mir in den Sinn gekommen. Und zwar genau wegen schönen und schlechten Träumen. Ein zweites Leben zu führen ist ja eigentlich wie im Traum und er kann mal schlecht, mal gut sein.
Die Gabe ist anfangs für die Hauptperson Jamara unterbewusst und als kleines Kind hat sie es wahrscheinlich wie einen Traum eingeordnet und bezeichnet. Anfangs sollte sie auch die letzte Träumerin sein, sodass sie die Gabe für sich so nannte oder auch der Weise Dasvid, der ihr genaueres darüber erzählt. Er hätte einfach Jamaras Bezeichnung aufnehmen können, damit es für den Leser und vor allem für Jamara weniger verwirrend ist. Das habe ich dann nicht umgesetzt, der Begriff aber blieb und so habe ich ihn von Jamara auf alle Träumer bezogen.


So, das waren alle eure Fragen und all das, was ihr mir mal sagen wolltet. Vorerst. Wenn ihr mir auch weiterhin etwas mitteilen wollt oder Fragen habt, stehe ich euch gerne zur Verfügung. Nutzt gerne den Kontakt-Button und das Gästebuch :)