Up to date

Ich habe ja lange nicht mehr wirklich von mir hören lassen. Das liegt daran, dass meine Sommerferien vollgepackt waren / sind mit vielen Aktivitäten. In den ersten zwei Wochen stand für mich eine Sprachreise an die englische Südküste auf dem Plan. Unterricht und viele Ausflüge haben mir keine Zeit gelassen, hier etwas zu schreiben. Abgesehen davon habe ich meine Gastfamilie auch nie nach dem W-Lan-Passwort gefragt, sodass es ohnehin nichts hochladen konnte, aber für mich ist das kein wirkliches Problem gewesen, denn es waren wundervolle zwei Wochen bei bestem Wetter mit einer super Gruppe und den besten Teamern.

 England

London, Weymouth, Bournemouth, Oxford, Southamton, … ich habe viele Orte sehen können.

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Was ich getan habe, nachdem ich wieder zurückgekommen bin, wisst ihr ja: Ein, zwei Tage Pause und danach habe ich meine sechste Lesung in der Stadtbibliothek Garbsen gehalten. Mittlerweile wurden auch zwei oder mehr Artikel über mich und über die Lesung veröffentlicht (HAZ/Garbsen und Rundblick Seelze/Garbsen). Ich sage „oder mehr“, weil das ja möglich sein kann, ich aber bisher zwei Artikel von einer Arbeitskollegin von Papa bekommen habe. Die Bücherei will mir noch alle zuschicken, die es  gibt / gegeben hat.

Beinahe gleich nach der Lesung hieß es wieder (wie in England auch): Es wird früh aufgestanden! Dieses Mal, um pünktlich im Theorieunterricht für meinen Führerschein sitzen zu können. Nachmittags Fahrstunden und dann war es montags auch schon sechs Uhr oder später, wenn ich mal daran gedacht habe, bei Papierfresserchens MTM-Verlag nach meinen aktuellen Bestellungen zu fragen. Denn nachhause zu kommen, bedeutete bis vor ein paar Tagen nicht etwa, mich mit einem Buch irgendwo hinsetzten zu können oder Zeit zum Schreiben zu haben, sondern weiter lernen. Ein Glück hat das jetzt sein Ende, denn die theoretische Prüfung ist bestanden. Juhuuu!

In der nächsten Zeit steht auch schon wieder ein neuer Termin an: Mein zweites Interview bei unserem Lokalen Sender Radio Mittelweser. Letzte Woche hat mich die Moderatorin Claudia Molter mit einer Einladung überrascht. Wann was zu hören ist, erfahrt ihr natürlich rechtzeitig von mir.

Zwei Orte für Lesungen wüsste ich auch noch. Bei dem einen müsste ich noch einmal nachhaken und bei dem anderen überhaupt mal anfragen. Das kommt aber bald. Bei mir in der Schule kann ich dann auch in den nächsten Tagen einen Termin abklären. Endlich. Und dann sieht die Grafik vielleicht bald wieder etwas besser aus, als ich es bisher befürchte.

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Vorbestellungen: Woche 7

Frage Wochen klein

Diese Woche geht es gut nach oben. Wirklich. Der Radiobeitrag hatte seine Auswirkungen, ein halbseitiger Artikel inklusive Leseprobe in einer unserer Zeitungen, meine Lesung und die Konfirmation meines Cousins, die gestern war. Den Zeitungsartikel stelle ich für euch noch rein. Über die Lesung habe ich ja vorhin schon ein wenig erzählt. Gestern im Restaurant nach der Kirche haben meine Eltern und Tante angefangen zu erzählen, dass ich ein Buch geschrieben hätte. Wie gut, dass ich Bestellformulare dabei hatte, so kamen sage und schreibe 18 Stück alleine da heraus! 5 weitere kamen heute von meiner Schule.

Da der Verlag momentan auf dem Maimarkt ist, gibt es leider erst am 19. Mai weitere Zahlen von ihnen. Also habe ich diese Woche auch schon keine Anzahl bekommen. Für die weiteren Wochen bedeutet das auch, dass dieser Beitrag (immer Montags um 15 Uhr) bis dahin wohl ebenfalls ausfallen wird, außer ich bekomme ganz viele Zettel. Alle anderen Beiträge gibt es natürlich weiterhin.

Kommen wir also zu dem Resultat. Tut mir leid, euch beide zu enttäuschen zu müssen, die ihr einen Tipp abgegeben hattet. Wir liegen (leider?) über eurer geschätzten Zahl! Und zwar bei 64 Stück.

Und so sieht die Graphik heute aus.

Woche 7

Schneeball, Domino oder auch ein Wassertropfen

Was die drei gemeinsam haben?

Schneeball & Domino  Schneeball-Effekt & Domino-Effekt

Und die beiden stehen für eine Kettenreaktion.
Ein Wassertropfen, der auf einen See fällt, zieht weite Kreise.

Jeder kennt die Begriffe. Jeder kennt ein Beispiel dafür. Ob es nun ein Schneeball ist, der einen Hang hinabrollt, ein einzelner Dominostein, der in einer Reihe umfällt, der erste Regentropfen, der auf einen See fällt oder die Verbreitung von etwas in sozialen Netzwerken. Oder wie in meinem Fall: Eine Verbreitung im Internet ganz allgemein.

Ich sehe die Wirkung und auch die Kettenreaktion selbst, einen Tropfen, der weite Kreise zieht jeden Tag. Wenn ich hier etwas poste, braucht es manchmal noch nicht einmal einen einzigen Post auf meiner Facebookseite, damit unter dem Beitrag schon die ersten Zahlen auftauchen: einmal geteilt, zweimal, dreimal, zehnmal. Die Meisten davon finden sich gar nicht auf den Seiten meiner „Freunde“. Menschen, die ich noch nie gesehen oder gesprochen habe, klicken auf den Like-Button und verbreiten es so weiter. Und das wird dann wiederum gelikt. Witzig. Aber das ist eben das Internet. Alles geht ganz schnell. Man erreicht so viele Menschen.

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Die Mitarbeiter des „Sprotte“ hier in Nienburg, wo ich ja übermorgen die Lesung halte, haben mir gesagt, sie würden die Mitteilung dazu auf die Seite der Stadt Nienburg setzten, auf die Homepage des „Sprotte“ und natürlich auch den Zeitungen bescheid geben.

Mittlerweile findet man das auf 6 Websites angekündigt (jedenfalls auf sechsen, von denen ich weiß)

Vorne weg natürlich das „Sprotte“ selbst ……

Homepage Sprotte…… auf nienburg.de ……

Homepage Nienburg

…… nienburg-online.de ……

…… sozialestadt.nienburg.de ……

…… im Veranstaltungskalender des Restaurants und Hotels Schulz in Neustadt am Rübenberge ……

…… und selbstverständlich auch im Veranstaltungskalender des Papierfresserchen-Verlages.

Und jetzt dürft ihr raten, wie viel ich selbst meine Finger im Spiel hatte.
Eigentlich gar nicht! Für die Lesung kam ja Barbara Weissenborn auf mich zu. Die hat dann wohl auch die Lesung auf die Seite der Stadt gesetzt / setzen lassen und auf die des „Sprotte“. Wie es auf die anderen Seiten kommt: Da fragt besser nicht mich. Vielleicht hängen auch diese Nienburg-Seiten zusammen – das weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es sich verbreitet. Aber ich will mich ja nicht beklagen. Ganz im Gegenteil! Es ist wirklich super. Man erreicht sehr viele Menschen, wenn überall etwas wenigstens erwähnt wird, denn irgendjemand schaut da schon drauf. Und das ist genau das, was es vor allem am Anfang braucht – das ist das, was ich momentan für mein Buch brauche.

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On Air

Vor meiner Tour nach Lesungen ging es für mich zu Radio Mittelweser, einem Radiosender bei uns in Nienburg, der nur wenige Minuten mit dem Rad von mir entfernt ist. Auf dem Hof wurde gerade ein wenig gewerkelt und man sagte mir, ich solle die Treppe hinunter gehen. Es müsse noch jemand da sein. Hinter der erstbesten Tür, die angelehnt stand, saß ein Herr, dem ich kurz mein Anliegen erklärte: Ein wenig über mein Buch zu berichten. Der geleitete mich dann zu Tobias Krause, mit dem ich genauer darüber sprach und der mir erzählte, es gäbe eine Buchsendung, die drei Mal ausgestrahlt werden würde. Er könne sich gut vorstellen, dass ich ein wenig im Radio darüber erzählen kann, das müsse aber die Moderatorin Claudia Molter entscheiden. Also hinterließ ich Telefonnummer, Namen und Link zur Autorenseite, den Titel meines Buches und seine Eckdaten – 560 Seiten, Kosten von fast 19€ und den Namen des Verlages: Papierfresserchen.

Am nächsten Tag bekam ich dann am Mittag den Rückruf. Am Donnsterag Nachmittag könne ich kommen, Claudia Molter würde mich dann interviewen und mich in ihre Sendung nehmen. Gesagt, gekommen. Nur irgendwie hatte mich die Nachricht nicht erreicht, dass das ganze um zwei Stunden vorverlegt wurde. Was für ein Glück, dass ich eine halbe Woche später eine E-Mail bekam, man würde mich gerne noch einmal zu einem Interview einladen.

Gestern, eineinhalb Wochen später, ging’s für mich also früh aus dem Bett (zumindest für Ferien-Zeiten) und ab zum Radio zu den Aufzeichnungen. Nach ein wenig Warten hieß es: Köpfhörer auf. Die Moderatorin Claudia Molter hat sich sehr gefreut. Ich war nämlich schon die zweite Autorin, die sie in ihrer Sendung „Radio Mittelweser liest“ interviewen durfte. Für mich ist das wirklich sehr befremdlich.

Das Interview war dann ganz gut. Es ist ja merkwürdig zu wissen, dass man sich bald im Radio hört. Immerhin ist es ja ein wirkliches Gespräch. Nur dadurch, dass ich vorher die Fragen kannte, hat es sich dann für mich eher so angefühlt, als wäre es alles … wie ein Theaterstück nur zum Hören? Natürlich gab es keine festen Fragen, keinen vorgelegten Dialog, aber am Ende führte alles zu dem,was auf dem Zettel stand, der vor einem auf dem Tisch lag.

Ich war aufgeregt, auch wenn es nur eine Aufzeichnung war. Hoffentlich ist es so weit ganz gut geworden. Wie das Resultat dann nach ein wenig Nachbearbeitung ist – darüber könnt ihr euch selbst eine Meinung bilden :)

Wie? Online oder UKW 103,3
Wann? Heute, dem 18. April ab 15 Uhr oder am Sonntag, dem 20. April ab 13 Uhr oder am Dienstag, dem 22. April ab 13 Uhr.

Marke Eigendruck

Nicht jeder liest. Nicht jeder gibt viel Geld für ein Buch aus. Aber es sollten wohl doch genug sein, um die nötigen Vorbestellungen zu sammeln. Und weil ich nicht all diese Menschen kenne, wird ein wenig Werbung gemacht. Für die Zukunft sind Flyer gedacht, aktuell ausgegeben tue ich kleine Kärtchen: Marke Eigendruck. Ein paar Zeilen zum Inhalt, Titel, Autor und QR-Code, um zu meiner Autorenseite beim Verlag zu finden, von wo aus man vorbestellen kann. Mittlerweile findet sich auch noch einmal der Link dazu auf der Rückseite. (Ab dem Moment, in dem man selber eines dieser tollen Smartphones besitzt, geraten all die Menschen ohne oder ohne die nötige App in Vergessenheit.)

Zu finden sind sie in dem Werberegal der Stadtbibliothek Nienburg, unseren beiden eigenständigen Buchläden Leseberg und Bücherbutze, sowie der Schulbücherei des MDG. Zumindest waren sie das bis vor fast zwei Wochen. Ich werde mal einen Rundgang machen und nachsehen, wie viele noch da sind und (falls ich darf und alle weg sind) ein paar nachlegen.

Und so sehen sie aus:

Wenn jemand ein paar verteilen würde, darf er sich natürlich gerne unter dem Kontakt-Button bei mir melden. Alles weitere würden wir dann besprechen.

Und falls das nicht aufmerksam machen sollte, habe ich gestern einen sehr schönen Anruf bekommen. Die Nachricht:

Nein, keine Live-Sendung, aber zur Aufnahme. Mehr erfahrt ihr wahrscheinlich am Freitag dem 11. April.