Radio Hannover

Vor zwei Wochen habe ich mit Radio Hannover einen Termin für ein Interview ausgemacht. Also habe ich Mittwoch Morgen meine Vorfreude geschnappt und mich mit ihr in den Zug gepflanzt. Bevor es in das Studio ging, hat mich Jasmin Kohler erst einmal mit einem Becher Tee empfangen. Zu der Uhrzeit war es draußen ja wirklich noch etwas diesig und kühl. Aber nachdem ich unkluger Weise in den vierten Stock gelaufen bin anstatt den Fahrstuhl zu nehmen, war mir gar nicht mehr so kalt ;)

Gesprochen haben wir über alles, was mit mir und meinem Buch zu tun hat: Angefangen dabei, wann ich überhaupt angefangen habe zu schreiben, über die Entstehung von „Destino“ und bis hin zur Entscheidung, die Geschichte als Buch veröffentlichen zu lassen und was alles danach kam.

Wann das Interview gesendet wird, kann ich euch leider nicht genau sagen. Das wird recht kurzfristig entschieden werden. Ich weiß nur, dass es demnächst sein wird und ich dann selbst benachrichtigt werde, wenn der Sendetermin festgelegt ist. Sofern ich dann Internet habe, werde ich euch hier kurz Bescheid geben :)

Nach dem Interview war ich in Hannover noch auf Fototour. Vor einer Weile habe ich mir eine analoge Kamera gekauft, die musste an dem Tag auf jeden Fall mit. Ich bin schon auf die Ergebnisse gespannt, man braucht ja immer ein wenig Geduld, bis ein Film entwickelt ist.

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Die achte Lesung

UnbenanntMeine achte Lesung fand letzte Woche Donnerstag, am 23.10. statt. genau ein 7 Monate nach meiner ersten Lesung. Ich bin meinen ersten Texten noch immer treu und habe sie bisher nicht ausgewechselt, da es höchst unwahrscheinlich ist, dass mir jemals jemand „nachreisen“ wird. Zumindest ist es mir noch nie untergekommen und weil ich mich momentan auf Schulklassen konzentriere, wird es da zumindest nicht vorkommen. Was sich hingegen immer wieder ändert sind die Dinge, die ich antworte, auch wenn die Fragen auf die gleiche Antwort abzielen. Man macht sich im Nachhinein nämlich doch noch mal über alles Gedanken durch und kommt zu verschiedenen Antwortmöglichkeiten, die man dann auf der nächsten Lesung gibt. Was außerdem immer anders ist: Das, was ich neben dem Lesen erzähle. Über das Buch selbst und anderes Allgemeines, vorweg, damit es einen Einstieg gibt wie auch zwischen den einzelnen Ausschnitten. Nach meiner siebten Lesung habe ich die Rückmeldung bekommen, dass sich die Hälfte der Klasse doch gewünscht hätte, ich hätte ein wenig mehr zwischendrin erzählt. Und diesen Hinweis finde ich sehr wichtig als lesende Person und wirklich gut !! Wie die Wirkung auf andere Menschen ist, kann ich nicht wirklich zutreffend beurteilen, deshalb bin ich für Kritik immer dankbar. Nur weil ich Dinge noch nie gesagt bekommen habe, heißt es bei Weitem nicht, dass meine Lesungen perfekt sind. Bei der letzten Lesung habe ich also mehr darauf geachtet. Und schon am nächsten Tag ein paar Vorbestellungen bekommen.

Wie schon gesagt, dieses Mal handelte es sich um eine fünfte Klasse. Der Klassenlehrerin hatte ich vorweg meine Texte für die Lesung und ein paar allgemeine Infos geschickt. Sie und der Klassenlehrer (in den fünften und sechsten Klassen gibt es bei uns noch zwei Klassenlehrer pro Klasse) hatte der Klasse im Voraus nicht viel erzählt. Vielleicht ein klein wenig über mich, aber genau nachgefragt habe ich nicht, aber viel mehr als „wir haben ihnen auch noch nicht so viel erzählt“ war nicht so wichtig. Das Gute ist dann ja immer, dass ich noch die Chance habe, das Ganze einzuleiten und selbst was zu sagen, ohne dass sich jemand die Hälfte der Dinge doppelt und dreifach anhören darf. Besonders in der achten Stunde, wie es an dem Tag eine war, wäre das nicht unbedingt vorteilhaft gewesen.

Ich war etwas früher dran, als die Stunde eigentlich begann. Am Ende kam es aber perfekt hin. Ich habe versucht, möglichst langsam zu lesen. Seitdem ich im Radio gehört habe, wie schnell ich lese, wenn ich mich auch dazu zwinge, es gaaaanz langsam zu machen, habe ich festgestellt, was für ein Plappermaul ich sein muss, wenn ich etwas zu sagen habe, ich mir bekannt ist oder ich mir vorher ausgedacht habe (Außer die Einleitung vor Lesungen. Das ist immer ein kleines Grauen für mich.) Trotz etwas längerer Erzählungen zwischendrin (zumindest etwas länger als sonst schon üblich), hatte ich am Ende noch etwas mehr als zwanzig Minuten Zeit. Ein Schock. Hatte ich so schnell geredet? Okay. Sag noch mal was. Frag mal was. Wie haben die Ausschnitte auf die Schüler gewirkt? Etwas düster? Ja. Für eine fünfte Klasse etwas zu düster, meine die Klassenlehrerin. Das hatte ich vorher nicht ganz so recht bedacht. Also eine kleine Erklärung nachschieben: Ich denke, dass es eben durch die familiären Zeiten und die Freundschaften, die die Hauptperson Jamara ja in beiden Welten hat, gar nicht so düster ist, wie es jetzt vielleicht gewirkt hat, sondern dass es sich im Endeffekt etwas ausgleich. Puuuh. Nicken. Vereinzelt.

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Vorbestellungen: Woche 33

Es geht doch!

Mittlerweile habe ich acht Lesungen gehalten. Die letzte fand am Donnerstag in einer fünften Klasse an meiner Schule statt. Ich denke, dass ich bis Mittwoch auch dazu eine Kleinigkeit geschrieben haben werde :)

Jaaa, beim Verlag ist eine Bestellung eingegangen. Und letzten Freitag habe ich, gerade einmal einen Tag nach meiner letzten Lesung, vier Bestellungen bekommen. Endlich mal wieder! Seit ein paar Wochen vor den niedersächsischen Sommerferien war ja leider Stillstand, aber was kann man viel tun? Ich meine, ich war in dieser Zeit bei Radio Mittelweser, war in Zeitungen, habe viele Lesungen (6 Stück) gehalten und jedes Mal positives Feedback bekommen. Mama ist ja der Meinung, dass es bei den Vorbestellungen gar nicht so sehr an den Kindern hapert, sondern vielmehr an den Eltern, aber wir können darüber nur spekulieren und die Daumen drücken. Immerhin gibt es keine zeitliche Obergrenze, aber ein bisschen traurig ist es natürlich schon, eine so lange unveränderte Zahl zu sehen. Naja, ich werde weiterhin Lesungen halten und mal sehen, auf welchen Wegen ich mich sonst so bekannt machen kann. Es wird alles.

Hier ist die heutige Grafik. Sie wächst immer mehr in die Breite. Mal sehen, ob ich sie demnächst mal ein wenig reduziere, man kann sie ja jetzt nur noch sehr schlecht erkennen… (Tipp: Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken!)

Woche 33

Vorbestellungen: Woche 29 + Demnächst

Offen gesagt: Ich habe nicht damit gerechnet, dass in den letzten 11 Wochen viele neue Vorbestellungen zusammenkommen. Es war ein langer Zeitraum, ja, und ich habe vier Lesungen gehalten. Dummerweise lagen die ein klein wenig ungünstig, vor allem drei von ihnen. Daher sind, trotz dass mein Buch jedes Mal gut ankam, keine neuen eingegangen. Schade nur, dass anscheinend auch nicht die Bibliothek, in der ich eine Lesung gehalten habe, bestellt hat. Nach einem Formular bin ich zumindest gefragt worden.

Dafür… !

… erfahre ich diesen Donnerstag, wann ich bei mir in der Schule endlich Lesungen halten darf.

Außerdem… !

… war ich heute zum zweiten Mal zu einer Aufnahme bei Radio Mittelweser. Das Interview in Claudia Molters Sendung „Radio Mittelweser liest“ wird insgesamt drei Mal ausgestrahlt werden.

Freitag, dem 03. Oktober ab 21 Uhr
Sonntag, dem 05. Oktober ab 13 Uhr
Montag, dem 06. Oktober ab 20 Uhr

Sie ist auch so nett und nimmt in der Sendung Vorbestellungen entgegen !

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Aber jetzt noch zu dem traurig waagerechten Graphen meiner Vorbestellungen:

Woche 29