Die sechste Lesung

Dienstag, 19. August. Mittag.

Das Frühstück ist noch nicht lange her, als ich den  Zug nach Hannover nehme. Es ist ein verregneter Tag, aber das ist egal, wenn ich nur durch eine Hand voll Läden gehe und mich gleich danach in die S-Bahn setzte. Sie bringt mich hinaus aus Hannover und nach Garbsen. Nach einer kurzen Busfahrt stehe ich vor dem Rathaus. Dahinter: Die Stadtbibliothek, in der ich an diesem Nachmittag eine Lesung halten und danach etwas über das Schreiben und den Weg zum richtigen Buch erzählen darf.

Als ich ankomme, habe ich noch fast eine halbe Stunde bis zum Beginn. Das reicht gerade, um mir einen Sessel und meinen etwas jüngeren Zuhörern aus dem Julius-Club Stühle drapieren zu lassen. Noch eine Wand daneben, an der Plakate des Clubs aufgehängt werden und tadaaaa, ein gemütlicher Ort für die nächste Stunde ist geschaffen.

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Und Action !

Gut, ein Kinofilm ist es nicht. Auch kein Dokumentarfilm, bei dem dieser Spruch gut gepasst hätte. Aber immerhin doch ein Interview beim Online-Sender TV2020 aus Nienburg an der Weser.

Alle, die es sich lieber ansehen, anstatt hier etwas darüber zu lesen, müssen einfach nur hier klicken, und sie gelangen gleich zum Video auf der Homepage! Es dauter um die 20 Minuten (meine ich …)

Und für diejenigen, die etwas dazu erfahren möchten (sozusagen einen kleinen Backstage-Eindruck wollen), kommt hier ein kleiner Bericht darüber. Aber vorweg: Ich habe mir mal erlaubt, einen Screenshot von dem Video auf der Homepage zu machen.

Unbenannt

Herr Riepe (der Interviewer auf dem Bild und Gründer und Chef von TV2020) hat von mir in der Zeitung gelesen und wollte mich gerne für seinen Sender interviewen. Ich finde, dass das eine super Chance war und ist. Nicht, um Werbung zu machen. Zumindest nicht nur. Es gibt mir einfach die Gelegenheit, ganz persönlich und natürlich zu erzählen. Menschen sehen mich, wie ich da stehe (Anfangs sehr ausdruckslos und … naja, seht selbst, nachher etwas aufgeschlossener). Man sieht, wie ich rede und wie ich mich verhalte, denn bei dem Interview war es wie in einer Live-Sendung, wie Herr Riepe es bezeichnete – was gesagt ist, ist gesagt und wird nur im Notfall geschnitten. Wenn die Fragen auch vorweg kurz durchgegangen wurden, war es doch frei und nicht einstudiert. Man lernt mich dadurch etwas kennen und das ist der Aspekt, der mir daran so gut gefällt.

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Marke Eigendruck

Nicht jeder liest. Nicht jeder gibt viel Geld für ein Buch aus. Aber es sollten wohl doch genug sein, um die nötigen Vorbestellungen zu sammeln. Und weil ich nicht all diese Menschen kenne, wird ein wenig Werbung gemacht. Für die Zukunft sind Flyer gedacht, aktuell ausgegeben tue ich kleine Kärtchen: Marke Eigendruck. Ein paar Zeilen zum Inhalt, Titel, Autor und QR-Code, um zu meiner Autorenseite beim Verlag zu finden, von wo aus man vorbestellen kann. Mittlerweile findet sich auch noch einmal der Link dazu auf der Rückseite. (Ab dem Moment, in dem man selber eines dieser tollen Smartphones besitzt, geraten all die Menschen ohne oder ohne die nötige App in Vergessenheit.)

Zu finden sind sie in dem Werberegal der Stadtbibliothek Nienburg, unseren beiden eigenständigen Buchläden Leseberg und Bücherbutze, sowie der Schulbücherei des MDG. Zumindest waren sie das bis vor fast zwei Wochen. Ich werde mal einen Rundgang machen und nachsehen, wie viele noch da sind und (falls ich darf und alle weg sind) ein paar nachlegen.

Und so sehen sie aus:

Wenn jemand ein paar verteilen würde, darf er sich natürlich gerne unter dem Kontakt-Button bei mir melden. Alles weitere würden wir dann besprechen.

Und falls das nicht aufmerksam machen sollte, habe ich gestern einen sehr schönen Anruf bekommen. Die Nachricht:

Nein, keine Live-Sendung, aber zur Aufnahme. Mehr erfahrt ihr wahrscheinlich am Freitag dem 11. April.