Radio Hannover

Vor zwei Wochen habe ich mit Radio Hannover einen Termin für ein Interview ausgemacht. Also habe ich Mittwoch Morgen meine Vorfreude geschnappt und mich mit ihr in den Zug gepflanzt. Bevor es in das Studio ging, hat mich Jasmin Kohler erst einmal mit einem Becher Tee empfangen. Zu der Uhrzeit war es draußen ja wirklich noch etwas diesig und kühl. Aber nachdem ich unkluger Weise in den vierten Stock gelaufen bin anstatt den Fahrstuhl zu nehmen, war mir gar nicht mehr so kalt ;)

Gesprochen haben wir über alles, was mit mir und meinem Buch zu tun hat: Angefangen dabei, wann ich überhaupt angefangen habe zu schreiben, über die Entstehung von „Destino“ und bis hin zur Entscheidung, die Geschichte als Buch veröffentlichen zu lassen und was alles danach kam.

Wann das Interview gesendet wird, kann ich euch leider nicht genau sagen. Das wird recht kurzfristig entschieden werden. Ich weiß nur, dass es demnächst sein wird und ich dann selbst benachrichtigt werde, wenn der Sendetermin festgelegt ist. Sofern ich dann Internet habe, werde ich euch hier kurz Bescheid geben :)

Nach dem Interview war ich in Hannover noch auf Fototour. Vor einer Weile habe ich mir eine analoge Kamera gekauft, die musste an dem Tag auf jeden Fall mit. Ich bin schon auf die Ergebnisse gespannt, man braucht ja immer ein wenig Geduld, bis ein Film entwickelt ist.

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Hinter den Strömungen

Anfang des Monats habe ich mir mal auf eine Anregung von Papa hin Mamas Kamera geschnappt und ein wenig fotografiert – einen Vogel auf dem Dach, meine Kaninchen … und eine selbstgemalte Landkarte. Nein, ich habe nicht versucht, Europa abzubilden, auch Deutschland nicht und mit dem Tipp auf die ganze Welt liegt ihr leider auch daneben. Die Karte zeigt Vion.

Vion?

Ja, Vion. Das ist das Land, in dem mein Buch spielt. Schließlich musste ich wissen, wo ich meine Figuren hinschicken würde. Also nahm ich ein paar Aquarellstifte, normales Papier, dass sich schon bei dem Gedanken an Feuchtigkeit wellt, Pinsel und Wasser und schon konnte es losgehen. Die Städte habe ich dann am Computer eingefügt. Schließlich gab es so dann immer die Möglichkeit, sie ein wenig zu verschieben oder umzubenennen. Und es sieht auch besser aus, als wenn ich mit rot selbst etwas einzeichne. Außerdem wäre es ja ziemlich blöd gewesen, hätte ich mal einen Moment nicht daran gedacht, dass die Farbe verwischen kann und zack! – hat der Ärmel alles verwischt und ich hätte von vorne beginnen können. Braun, grün oder blau, das kann man ja mit einbinden oder übermalen. Aber rot… Nein, das wollte ich nicht.

Der Scann von der Karte befindet sich seit einer Weile auch beim Verlag. Ich bin gespannt, ob und in welcher Form (Bunt? Schwarz-weiß? Neu gezeichnet?) sie in das Buch eingefügt wird. Manche haben das ja, auch beim Papierfresserchen.

Momentan hängt das Aquarell-Bild an der Pinnwand in meinem Zimmer und wird immer mal wieder nachdenklich von mir angestarrt. Was passiert dort wohl in Zukunft, in diesem Land hinter den Strömungen? (Die Strömungen verbinden die Welten und Dimensionen und mit ihnen können die Träumer reisen)

Okay, zeige ich euch einfach zwei der Bilder. Ja, es ist Absicht, dass man sie nicht ganz darauf erkennen kann ;)

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