Was seither passiert ist

Lang lang ist’s her, dass ich von mir habe hören lassen. Wo ich gerade meinen letzten Beitrag sehe: den Gewinner der Verlosung habe ich damals ermittelt und ihm das signierte Exemplar meines Buches zukommen lassen. Dass ich seit so langer Zeit nichts mehr berichtet habe, liegt daran, dass es einfach sehr wenig zu berichten gibt. In der Zukunft wird sich das wohl auch nicht ändern. Ich halte weiterhin Lesungen, wenn ich eingeladen werde – meistens an Schulen. So war ich zum Beispiel dieses Jahr am Gymnasium Stolzenau und der Oberschule Marklohe. Und … das waren auch schon alle Neuigkeiten.

Derzeit konzentriere ich mich auf andere Dinge. An oberster Stelle standen dieses Jahr meine Abiarbeiten. Nachdem sie endlich vorbei waren, konnte ich mich wieder den wichtigen Dingen des Lebens widmen: Bücher lesen, Comics lesen, fotografieren (auch analog) … Moment … Davon konnte mich das Lernen ja gar nicht abhalten. Im Moment mache ich ein Praktikum. Und bereite ich mich auf mein Studium vor. Also … bald. Eigentlich wollte ich ja eine Ausbildung in einem großen Verlagshaus machen. Da das leider nicht funktioniert hat, ist Plan B am Zug. Der wird aber bestimmt nicht weniger interessant.

Geschichten schreibe ich eher weniger. Daran arbeite ich aber. Eine Fortsetzung zu „Destino – Die Träumerin“ wird es also vorerst nicht geben. Das macht aber nichts, immerhin ist die Handlung in sich abgeschlossen.


Wer „Destino“ noch nicht kennt, kann auf diesem Blog ein wenig stöbern. Oder das Buch in jeder unabhängigen Buchhandlung vor Ort kaufen. Thalia, Hugendubel, Amazon und co führen es ebenfalls. Übrigens: ihr könnt mein Buch nicht nur in gedruckter, sondern ebenfalls in digitaler Form als Ebook kaufen.

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Verlosung

Mein erstes Buch „Destino – Die Träumerin“ ist seit Anfang September erschienen. Die ersten haben es bereits gelesen, bei anderen steht es schon im Regal und wartet nur noch darauf, endlich aufgeschlagen zu werden. Und jetzt hat jeder die Chance, ein Exemplar zu haben. Ich verlose auf diesem Blog nämlich einmal meinen Roman inklusive Wunschsignatur!

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Was ihr tun müsst?

Das Formular unten ausfüllen.

Für jeden von euch gibt es das erste Los für das Eintragen der Daten und ein weiteres Los für die richtig beantwortete Frage. Maximal könnt ihr auf 2 Lose kommen.
Jeder darf nur einmal teilnehmen.
Per Mail werdet ihr zusätzlich zu einem Beitrag benachrichtigt, falls ihr gewonnen haben solltet. Darüber wird dann auch alles weitere wie die Adresse zum Zuschicken geklärt. Solltet ihr auf die Mail nicht innerhalb von 7 Tagen antworten, wird ein neuer Gewinner ausgelost.
Falls ihr jünger als 18 Jahre alt seid, solltet ihr bitte das Einverständnis eurer Eltern einholen.
Einsendeschluss ist der 22.11.2015

Gewinnen, das heißt …

… ihr erhaltet das Buch „Destino – Die Träumerin“ von mir (Inga Stecher). Ein ca. 560 Seiten umfassendes Taschenbuch, erschienen in Papierfresserchens MTM Verlag. Ungelesen und im Neuzustand plus Wunschsignatur.
… dass für euch keine Kosten anfallen.
… dass euer Gewinn so schnell eintrifft wie möglich.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ihr habt noch Fragen?

Dann stellt sie in den Kommentaren oder geht auf den Kontakt-Button im Menü. Ich bin da, wenn’s was gibt :)

Und jetzt: Viel Glück!!

(Hier befand sich mal das Teilnahmeformular)

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Radio Hannover

Vor zwei Wochen habe ich mit Radio Hannover einen Termin für ein Interview ausgemacht. Also habe ich Mittwoch Morgen meine Vorfreude geschnappt und mich mit ihr in den Zug gepflanzt. Bevor es in das Studio ging, hat mich Jasmin Kohler erst einmal mit einem Becher Tee empfangen. Zu der Uhrzeit war es draußen ja wirklich noch etwas diesig und kühl. Aber nachdem ich unkluger Weise in den vierten Stock gelaufen bin anstatt den Fahrstuhl zu nehmen, war mir gar nicht mehr so kalt ;)

Gesprochen haben wir über alles, was mit mir und meinem Buch zu tun hat: Angefangen dabei, wann ich überhaupt angefangen habe zu schreiben, über die Entstehung von „Destino“ und bis hin zur Entscheidung, die Geschichte als Buch veröffentlichen zu lassen und was alles danach kam.

Wann das Interview gesendet wird, kann ich euch leider nicht genau sagen. Das wird recht kurzfristig entschieden werden. Ich weiß nur, dass es demnächst sein wird und ich dann selbst benachrichtigt werde, wenn der Sendetermin festgelegt ist. Sofern ich dann Internet habe, werde ich euch hier kurz Bescheid geben :)

Nach dem Interview war ich in Hannover noch auf Fototour. Vor einer Weile habe ich mir eine analoge Kamera gekauft, die musste an dem Tag auf jeden Fall mit. Ich bin schon auf die Ergebnisse gespannt, man braucht ja immer ein wenig Geduld, bis ein Film entwickelt ist.

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Artikel im BlickPunkt

Vergangenen Donnerstag war ich für ein Interview beim BlickPunkt Nienburg, einer unserer Zeitungen, zu Besuch. Der daraus entstandene Artikel erscheint morgen. Alle, die nicht in Nienburg wohnen oder nicht bis morgen warten wollen, können ihn auch auf der Homepage lesen – sogar schon heute.

Nächsten Mittwoch bin ich übrigens bei Radio Hannover. Das Gespräch wird aber nicht live gesendet, sondern später. Genaueres erfahrt ihr, wenn ich vom Termin zurück bin :)

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Heute war der Tag…

… an dem ich irgendwie mehr als sonst auf die Autos auf der Straße vor unserem Haus geachtet habe. Nicht, dass ich einen guten Blick darauf hätte (dafür müsste ich durch Wände sehen können ) aber immerhin erkenne ich den Klang eines Lieferwagens, der am Straßenrand hält, während sein Motor im Leerlauf weiterbrummt, die Geräusche einer zuschlagenden Fahrertür und eiliger Schritte, die bereits auf eine Haustür zueilen, noch bevor man richtig registriert hat, dass da überhaupt ein Wagen gehalten hat.

Es war Samstag Mittag und eigentlich halten da keine Lieferwagen vor unserem Haus, aber heute war es anders. Heute hielt einer. Der Motor brummte, die Tür knallte, Schritte eilten über den Asphalt und kurz darauf musste es bei uns geklingelt haben. Die Stimme eines kurz angebundenen Postboten hallte durch das Treppenhaus zu mir hinauf. Und kurz darauf fuhr der Lieferwagen schon wieder weiter zum nächsten Haus.

Im Erdgeschoss war es für eine Sekunde mucksmäuschenstill, aber wahrscheinlich kam es mir nur so vor, weil ich mich gerade fiebrig fragte, was der Postbote denn da abgegeben hat und gleichzeitig versuchte, meine Hoffnung zu unterdrücken, es wäre das gewesen, worauf ich schon seit langem warte.

Und dann hörte ich Mamas Schritte die Treppe hinaufstürmen (genau so schnell, wie man in Flip Flops nunmal eine Treppe hinaufstürmen kann) und erst direkt vor meiner Tür langsamer werden. Ein aufgeregtes Klopfen, schon stürmte sie rein. Dass ich gerne vorher mein „herein“ ausgesprochen hätte, war ihr in dem Moment offensichtlich völlig egal. Denn immerhin hatte sie ja mit einem dicken, weißen Päckchen vor meiner Nase herumzuwedeln, ohne mir auch nur irgendeinen Hinweis darauf geben zu wollen, was das denn so tolles war, dass sie es selbst unter meinem kritischen Blick kaum schaffte, ihr aufgeregtes Hüpfen zu unterdrücken und ihre wedelnden Arme wieder unter Kontrolle zu bekommen. Aber eigentlich gab mir dieses Verhalten schon genügend hinweise, wenn ich so daran denke, dass ich in letzter Zeit bestimmt bei jedem Mittagessen angesprochen haben dürfte, dass ich eigentlich ganz, ganz bald ganz , ganz besondere Post bekommen müsste und an einem Samstag Mittag eigentlich nie ein Lieferwagen vor unserem Haus hielt. Was sollte da sonst mit der Post gekommen sein, wenn nicht das, was ich so sehnsüchtig erwartete?

Mein Buch.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon immer geahnt, dass meine Eltern an diesem Tag deutlich mehr aus dem Häuschen sein würden, als ich. Ich meine, als Mama da unter meinem kritischen Blick vergeblich versuchte, ihre Freude wenigstens ein bisschen zu zügeln, war auch ich super glücklich. Ehrlich. Ich bin nur einfach nicht gut darin, das auch zu zeigen. Doch mein Buch liegt gerade neben mir und je länger ich es betrachte und je öfter ich diesen Moment wieder und wieder in Gedanken abspiele, desto glücklicher werde ich.

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An dieser Stelle muss ich auch endlich etwas sagen, das ich wahrscheinlich schon früher hätte loswerden sollen:

Danke Mama und Papa, dass ihr diesen Weg mit mir gegangen seid. Danke, dass ihr die Nerven behalten habt, als ich es nicht konnte. Endlich ist es so weit und auch wenn ich nicht vor Freude schreiend durchs Haus gerannt bin, wie andere Menschen es wohl getan hätten, stehen wir doch in meinen Gedanken alle zusammen in meinem Zimmer und hüpfen armewedelnd herum :)

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